Unsere Ausstellung

Auf einer Gesamtfläche von über 1.200 m² auf drei Etagen können u. a. Ausstellungen zu folgenden Themenbereichen besichtigt werden:

Carl Zeiss
und sein Werk

Um konkurrenzfähig zu bleiben, beginnt Zeiss mit der Fertigung zusammengesetzter Mikroskope. Frühzeitig widerstrebt ihm das „Pröbeln”, die damalige Fertigungsmethode. Die Verbindung von Theorie und Praxis wird für ihn zur Notwendigkeit. Doch erst die jahrelange, finanziell aufwendige Zusammenarbeit mit Ernst Abbe führt zum Ziel. Die Anfänge und der Werdegang dieser außergewöhnlichen Unternehmensgeschichte können Sie in unserer Ausstellung verfolgen.


Ernst Abbe

1866 tritt Ernst Abbe als wissenschaftlicher Mitarbeiter in die Werkstatt von Zeiss ein und beginnt mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten zur Verbesserung der mikroskopischen Abbildung. Diese Kooperation mit Abbe ist der entscheidende Schritt für die Zeiss`sche Werkstatt und führt zur Entwicklung einer Firma von Weltruhm. Neben Ernst Abbes Tätigkeiten als Wissenschaftler, Unternehmer und Hochschullehrer finden Sie auch Höhepunkte zu seinem außergewöhnlichen sozialpolitischen Engagement in unserer Ausstellung.


Otto Schott

Die Fortschritte im Mikroskopbau erfordern die Herstellung von optischem Glas hoher Qualität. Otto Schott errichtet 1884 in Jena das „Glastechnische Laboratorium Schott & Genossen“. Es folgt die Produktion neuer optischer Gläser. Diese ermöglichten Fortschritte im Bau hochwertiger optischer Instrumente. Die Zusammenarbeit mit Zeiss und Abbe sowie der Werdegang des Glaswerkes präsentieren wir Ihnen in unserer Ausstellung.


Sehen und gesehen werden

Brillen gehören zu den vertrautesten Hilfsmitteln des täglichen Lebens. Wir zeigen Ihnen ausgewählte Brillen einer der größten Brillensammlungen Europas. Sie veranschaulichen nicht nur deren Formen- und Materialienvielfalt über sieben Jahrhunderte, sondern ebenso den kapriziösen Umgang der Menschen mit dieser großen Entdeckung des Mittelalters. Ein Blick in die Geschichte der Sehhilfen verrät, welchen Stellenwert eine Brille bzw. die Besitzer eines solchen Objektes in der Gesellschaft ihrer Zeit innehatten.


Wie gut sehen Sie?

Unter den menschlichen Sinnesorganen besitzt das Auge eine besondere Bedeutung. Vor allem Augenkrankheiten und Fehlsichtigkeit, sowie der Sehvorgang selbst, beschäftigten die Menschen seit dem Altertum bis in die Gegenwart. Erleben Sie die Ursprünge der Augenheilkunde sowie der Augenoptik und erhalten Sie einen repräsentativen Überblick über die im Laufe der Zeit entwickelte Gerätetechnik.
Wie gut sehen Sie? Nutzen Sie unsere modernen Tests, um Ihre Sehkraft zu überprüfen!


Kleine Dinge ganz groß

In seiner nunmehr über 400-jährigen Geschichte hat sich das Mikroskop von einem optischen Vergrößerungsgerät für Liebhaber zu einem Forschungsinstrument entwickelt, das heute in Wissenschaft, Technik und Industrie einen bedeutenden Platz einnimmt. Die umfangreiche Sammlung ermöglicht es Ihnen, verschiedene Etappen der Geschichte der Mikroskopie nachzuvollziehen.
Vom Flohglas, über barocke Prunkmikroskope wird der Bogen bis hin zu modernen Forschungsinstrumenten gespannt. Für einen Blick in den Mikrokosmos stehen für Sie verschiedene Geräte bereit.


Vom Licht geschrieben – das authentische Bild

Ein repräsentatives Bild von sich zu erhalten und es weiterzugeben, konnte über lange Zeit nur die Porträtkunst leisten. Die Zeit drängte nach einem selbstständig funktionierenden Medium zur Abbildung der Wirklichkeit – mit Licht zu schreiben. Welche Hürden es in den vergangenen Jahrzehnten zu nehmen galt, schildert unsere Ausstellung. Aber auch fotografische Techniken, die dazu gehörigen Kameras und Objektive zeigen Ihnen die rasante Entwicklung dieser für uns heute selbstverständlichen Technik.


Fernrohre und ihre Meister

Wahrscheinlich sind die ersten Fernrohre durch holländische Optikermeister des 17. Jahrhunderts gefertigt worden. Den Weg, den Meister, Ingenieure und Wissenschaftler von einer einfachen Entdeckung bis zu hochwertigen Instrumenten bestritten, können Sie in unserer imposanten Ausstellung nachvollziehen.


Zu Besuch bei Meister Zeiss

Jena um 1866 – ein Städtchen mit rund 8000 Einwohnern. In seiner optisch- mechanischen Werkstatt am Johannisplatz 10 arbeitet der tüchtige Meister Carl Zeiss. Jeden Tag aufs Neue werden Mikroskope gepröbelt.
Im Nachbau der „Historischen Zeiss-Werkstatt“ wird Geschichte lebendig. Erfahren Sie mehr über die damaligen Lebens- und Arbeitsbedingungen und darüber, welche bahnbrechende Entdeckung Ernst Abbes das Pröbeln für immer ablöste.

Samstags und sonntags um 11:30 Uhr haben Sie die Möglichkeit bei einer öffentlichen Führung in das 19. Jahrhundert einzutauchen.


Die Sterne vom Himmel holen…

Schon alte Kulturvölker beobachteten den Himmel nicht nur aus Bewunderung, sondern auch für allerhand praktische Anwendungen. Die Gestirne wiesen den richtigen Weg, die Zeit konnte gemessen werden oder sie wurden für religiöse Zwecke genutzt. Doch der Weg vom ersten Himmelsglobus bis zu modernen Projektionsgeräten war lang und beschwerlich. Auf dieser Entdeckungsreise können Sie die Entwicklungsgeschichte der Planetariumstechnik eindrucksvoll nachvollziehen. Besondere Beachtung in unserer Ausstellung finden die Projektionsgeräte der Firma Zeiss.

Hologramme

Lassen Sie sich von der scheinbaren 3D-Welt faszinieren. In unserem Alltag finden wir vielfältige Hologrammen. Schauen Sie doch wieder einmal auf Ihren Personalausweis oder betrachten Sie einen Geldschein. Dem Wissenschaftler Dennis Gábor haben wir es zu verdanken, dass wir heute mit diesen Mitteln sichere Dokumente herstellen können.
Unsere Ausstellung zeigt Ihnen beeindruckende Hologramme, die faszinieren und überraschen. Gewinnen Sie neue, nicht alltägliche Einblicke in die Welt der Holografie.